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Exiles Sevens: Harlebats scheitern nur am HRC
Sunday, 11. May 2008
Am 10. Mai fanden bei strahlendem Sonnenschein die jährlichen Exiles Sevens an der Saarlandstraße in Hamburg statt.
Das Turnier zog wie jedes Jahr wieder einen bunt gemischten Haufen an Teams an. Neben den deutschen Vertretern Hamburger RC, Kiel, "Front Row Club", Hamburg Exiles I und II, der Uni Bremen und einem Piratenteam, waren auch die "Sous Bocks" aus Frankreich, die "Sons of the Brave" (England), sowie die internationale Jacobs University aus Bremen (2 Teams) vertreten.
Angesichts der teils sehr spielstarken Gegner, hatten die Harlebats Losglück und eine vergleichsweise leichte Gruppe erwischt. Denn zum Weiterkommen in die Finalrunden konnten sich nur die Gruppensieger, sowie der beste Gruppenzweite qualifizieren. Der erste Gegner der SG war ein aus gemischten Spielern bestehendes "Piratenteam". Nach leichten Anlaufschwierigkeiten bei der Umstellung von Fünfzehner auf Siebener-Rugby hieß es am Ende doch sehr deutlich 40:0 für die "Jestehachter". Der zweite Gruppengegner, der "Front Row Club", bestehend aus ausschließlich erste-Reihe-Stürmern stellte eine größere Herausforderung dar. Zwar waren die Harlebats dem Gegner an Schneligkeit weit überlegen, der FRC drückte mit Siebener-untypischen Paketen die Harlebats aber immer wieder weit über das Feld. Am Ende hieß es dennoch 31:10 für die "Grün-Weißen". Im letzten Gruppenspiel hieß der Gegner Kiel. Gegen den frischgebackenen Meister der RL Nord ging es um den Gruppensieg. Die Harlebats vermochten allerdings nicht, ihre optische Überlegenheit zu nutzen, zu oft wurden sicher geglaubte Versuche im letzten Augenblick durch Handfehler vergeben. Kiel machte es besser und ging in Führung. Mit der Schlußsekunde glich aber Henry Blunck per Versuch aus. Die den Sieg bringende Erhöhung ging allerdings aus bester Position unglücklich an die Malfeldquerstange, so dass es bei einem 12:12 Unentschieden blieb.
Die Harlebats blieben wegen der besseren Punktedifferenz aus den vorherigen Partien somit Gruppensieger. Gegner im Halbfinale war wieder Kiel, welches sich durch als Unentschieden als bester Gruppenzweiter ebenfalls qualifiziert hatte.
Im Halbfinale machten die Grün-weißen ihre Sache besser, setzten Kiel gut unter Druck und gewannen diesmal deutlich mit 24:5.
Im Finale mussten die Harlebats dann gegen den Hamburger Rugby Club bestehen. Der HRC war klarer Favorit und sehr gut aufgelegt an diesem Tag. So gelang es den Hamburgern, die starken englischen "Sons of the Brave" in der Gruppenphase, sowie die Franzosen "Sous Bocks" im Halbfinale hinter sich zu lassen.
Aber die SG mobilisierte nochmal alle Kräfte, hielt anfangs gut dagegen und glich nach früher Führung des HRC sogar aus. Danach schwanden allerdings die Kräfte und die Hamburger spielten ihre ganze Erfahrung aus. Nach dem 17:7 zur Halbzeit, siegten die Hansestädter am Ende doch deutlich mit 32:7, obwohl sich die Harlebats nie aufgaben.
Die "Jestehachter" gingen trotzdem als Sieger aus dem Turnier, hatte angesichts der starken internationalen Konkurrenz niemand mit dem zweiten Platz gerechnet.
Dritter des Turniers wurden die Kiel Adler, die sich allerdings mit den "Sous Bocks" darauf einigten, den Platz beim "Boat Race" auszutrinken.

Für die Harlebats spielten:

Matthias Abel (c), Henry Blunck, Alex Tiedemann, Julian Rychlik, Kai Laackmann, Jan-Hendrik Laudenbach, David Turpin, Nils Gayer, Steffen Abel, Patrick Harringer, Sebastian Sparr, Gordon Roeder

Außerdem unterstützten Robert Gancewski, Christoph Masch, Pascal Fengler und teilweise oben genannte Akteure die personell schwächer aufgestellten Kieler, Uni Bremen und das Piratenteam
Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 21. May 2008 )
 
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