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Bittere Niederlage in letzter Sekunde
Sunday, 14. September 2008

Die 5:10 (0:5) Heimpleite der SG Jesteburg-Geesthacht gegen die Gäste von Union Bremen macht den Fehlstart der Harlebats perfekt und verursacht Katerstimmung in Sachen Meisterschaft.

Dabei hatten sich die Mannen der SG für das zweite Heimspiel in Jesteburg viel vorgenommen. Nach der unglücklichen Niederlage vom Wochenende zuvor, sollte endlich wieder ein Sieg her. Doch vor allem das erneute Fehlen von Kapitän Henry Blunck machte sich bei den Hausherren schmerzlich bemerkbar. In der Hintermannschaft lief daher in der Vorwärtsbewegung fast nichts zusammen, zu viele Handfehler verhinderten Raumgewinn der Grün-weißen. Die Bremer machten ihre Sache besser, drückten von der ersten Minute aufs Jestehachter Mal. Die Harlebats lieferten in der Verteidigung aber eine großartige Leistung ab. Mehrfach wurde der Bremer Sturmlauf kurz vor der Mallinie gestoppt, fast uneinnehmbar wirkte das Malfeld der Gäste. Bis auf die letzten Sekunden. In Hälfte eins gelang den Bremern kurz vor Pausenpfiff der verdiente Führungsversuch.

Im zweiten Durchgang schien die Pausenansprache bei den Gastgebern Wirkung zu zeigen. Während in Hälfte eins nur selten überhaupt die Spielfeldmitte überquert wurde, kamen die Grün-weißen gleich mit ihrem ersten Angriff über die Hintermannschaft zum Versuch (M. Abel). Die Erhöhung blieb aus, ebenso die durch die Zuschauer erhoffte Weckwirkung bei den Gastgebern. Denn nach dem Ausgleich spielte wieder vor allem Union. Zwar kamen auch die Harlebats einige Male gefährlich vors Malfeld der Gäste, die wesentlich größeren Spielanteile hatten aber die Hanseaten. Dennoch sah es lange nach einem Unentschieden aus, denn die Hausherren ließen Angriff um Angriff der Bremer verpuffen. Bis kurz vor Schluss, denn mit der letzten Aktion des Spiels nutzten die Unioner eine Lücke in der Verteidigung zur Entscheidung und gleichzeitigem 5:10 Endstand. Ein Sieg, der aufgrund des stetigen Drucks der Bremer verdient ist, auch wenn sich die Harlebats in der Verteidigung großartig behauptet haben.

Dennoch täuscht auch das knappe Ergebnis nicht darüber hinweg, dass das gesteckte Saisonziel Meisterschaft neu überdacht werden muss. Erstmals seit Fusion der SG Jesteburg-Geesthacht findet sich das Team mit einem Punkt aus zwei Spielen in der unteren Tabellenregion wieder und die richtig schweren Gegner kommen erst noch.

 

Aufstellung Harlebats:

Jan Landwehr (1), Sebastian Sparr (2), Kai Laackmann (3), Torben Maempel (4), Kai Wörmeyer (5), Benjamin Kühn (6), Gordon Roeder (7), Marc Bochard (8), Pascal Fengler (9), Henning Preiß (10), Nils Gayer (11), Alex Tiedemann (12), Matthias Abel (13), Steffen Abel (14), Patrick Harringer (15)

Auswechslungen:

Robert Gancewski (B. Kühn), David Turpin (J. Landwehr)   

Letzte Aktualisierung ( Monday, 22. September 2008 )
 
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